Dürre

Eine Hitzewelle gefährdet die Ernten in China


Ein extrem heißer Sommer mit Dürren, Überschwemmungen und Taifunen gefährdet die Ernten in China. Dies berichtet die Agentur Bloomberg.

Im Juni lagen die Temperaturen im Land über der Norm, im Juli hat sich die Hitze noch verstärkt. Die Katastrophen treffen verschiedene Teile Chinas, was die Lebensmittelinflation anheizen könnte, da ein Teil der Weizen-, Soja-, Reis- und Maisernte vernichtet wird. So wurden beispielsweise große Reisfelder im Süden des Landes überflutet, während im Norden die Dürre die Weizenernte beeinträchtigte und die Aussaat von Mais und Sojabohnen verzögerte.

Im Zuge des Klimawandels muss China in Zukunft mit mehr extremen Wetterereignissen rechnen, so die Warnung eines lokalen Klimazentrums. Die chinesische Meteorologiebehörde hat zum ersten Mal seit 40 Jahren eine neue Runde der Zonierung von landwirtschaftlichen Flächen eingeleitet, um den Sektor bei der Anpassung an die harten Bedingungen zu unterstützen.

Quelle: Ukragroconsult (Ukraine)

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