Sojabonen

Überschwemmungen in Brasilien setzten den Betrieb ausgewählter Verarbeitungsbetriebe aus


Nach Angaben von Safras&Mercado haben die übermäßigen Regenfälle des vergangenen Monats, die den brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul überschwemmten, nicht nur dem Sojaanbau, sondern auch den Verarbeitungsbetrieben der Region erheblichen Schaden zugefügt, die aufgrund der Überschwemmungsfolgen oder des Rohstoffmangels gezwungen waren, ihren Betrieb vorübergehend einzustellen.

So ist es nach einer Erklärung von Bianchini S/A in der Produktionseinheit von Canoas in Porto Alegre aufgrund der Überschwemmungen des Firmengeländes nicht möglich, die Elektromotoren wieder in Gang zu setzen, um den Betrieb wieder aufzunehmen. Canoas hat die Kapazität, 800.000 Tonnen Sojabohnen pro Jahr zu verarbeiten und 380.000 Kubikmeter Biodiesel zu produzieren.

Gleichzeitig leiden Verarbeitungsbetriebe, die nicht direkt von den Überschwemmungen betroffen sind, unter einem erheblichen Mangel an Rohstoffen. So erhielten beispielsweise die Verarbeitungsbetriebe im Bundesstaat Rio Grande do Sul im Mai keine Rohstoffe, weil die Sojabohnen nicht auf dem Landweg angeliefert werden konnten, und auch Anfang Juni bestehen noch immer logistische Schwierigkeiten.

Quelle: Oleoscope (Russland)

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