Soja

Brasilien kann immer noch die zweitgrößte Sojabohnenernte der Geschichte einfahren


Die Analysten von SAFRAS&Mercado haben ihre Prognose für die brasilianische Sojabohnenproduktion im Wirtschaftsjahr 2023/24 von den zuvor erwarteten 151,25 Mio. Tonnen auf 149,71 Mio. Tonnen gesenkt, was ebenfalls 5,1 % unter dem Ergebnis der vorherigen Saison (157,83 Mio. Tonnen) liegt. Trotz der Abwärtskorrekturen bleibt die genannte Menge jedoch die zweitgrößte, die das Land je hatte.

Wie bereits erläutert, sehen sich die Analysten aufgrund der ungünstigen Witterungsbedingungen, die in der Region von Ende April bis Mitte Mai herrschten, gezwungen, den durchschnittlichen Ölsaatenertrag im Bundesstaat Rio Grande do Sul zu reduzieren, um die Ernteprognose zu senken. Insbesondere die übermäßigen Regenfälle führten zu erheblichen Verlusten bei noch nicht geernteten Pflanzen sowie bei Sojabohnen, die sich bereits in Silos und Lagern mit Sojabohnen befanden.

Allerdings waren die besseren klimatischen Bedingungen in anderen Teilen des Landes im ersten Quartal dieses Jahres für die spät gesäten Ölsaaten in der Mitte und im Norden Brasiliens von entscheidender Bedeutung, so dass die durchschnittlichen Sojabohnenerträge insgesamt deutlich höher ausfallen könnten als in früheren Prognosen. Insbesondere wird erwartet, dass er von 3,27 Tonnen/Hektar im Jahr 2022/23 auf 3,55 Tonnen/Hektar im Jahr 2023/24 ansteigen wird.

Quelle: Ukragroconsult (Ukraine)

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